Tretet ein beim Freien Fähnlein zu Füssen

 

        

                                                                                                              

 

 

 

 

Im Jahre 1542 war Thomas Kober Mitglied im Reichsadelstand Wien. Der Adler als König der Vögel ist das Symbol hoher Weihe, der Kraft und des Sieges und hat die Deutung weiter  Herrschaft. Die gespreizten Federn lassen den gereizten Zustand, die Wehrfähigkeit und Kampfbereitschaft des Trägers erkennen. Der  Löwe ist das Sinnbild der Tapferkeit. Die Sparren und Balken sind Zeichen der Festigkeit und Charakterstärke. Der armlose Mann symbolisiert Hingabe, Opferbereitschaft, Entschlossenheit und hohe Geistesschärfe.        

 

 

Der selbe gehörte einem Görlizer Patriciergeschlecht an und war 1536 bis 1544 Mitglied des Rates. Noch 1720 wird Albrecht Friedrich von Kober auf  Zachorne erwähnt. Im Blau aus goldenem Kober (Korbe) aufwachsender Moor.

 

 

 

 

Im Jahre 1616 schreibt sich Tobias Kober in das Wappenbuch der Schützengilde zur Augsburg. Er war Älterster geworden 1607 und dankte 1626 ab. Die Kober waren ein bekanntes Schwäbisches Scharfrichtergeschlecht. Seit dem 17.Jahrhundert wurde Ihre Tätigkeit in Illertissen, Ursberg, Schenkenau, Marktoberdorf, München, Augsburg, Paderborn, Babenhausen, Bochstein, Weißenstein, Ochsenhausen, Hammerstetten, Edenhausen und Krumbach nachgewiesen. Traurige Berühmtheit erlangte Peter Kober, der am 10.Dezember 1812 den Bayrischen Hiasl hinrichtete. Der andere Zweig der Kober  waren ein Geschlecht schwäbischer  Kirchen - und Freskenmaler. Freskenmaler.                                                                                                              ( Siehe Epple-Verlag- Die Kober,schwäbische Maler )
 
 
 
 
 
                                                            
 
 
           " Das Privilegium "    Ausschnitt aus der Kürliste
           
               von Thomas Kober